Sexarbeit ist ein Thema, das innerhalb und außerhalb der Linken viele Diskussionen auslöst. Auf dem Bundesparteitag 2026 wurden mit den Beschlüssen „Solidarität mit Sexarbeiter*innen" und „Solidarische Antworten auf Ausbeutung in der Sexarbeit" wichtige politische Weichen gestellt – viele der darin enthaltenen Forderungen haben jedoch auch kontroverse Debatten angestoßen.

In diesem Workshop sprechen Sexarbeiter*innen, die an der Erarbeitung der Anträge beteiligt waren, über die Entstehung der Beschlüsse, die politischen Auseinandersetzungen darum und die Fragen, die sich daraus für die weitere Arbeit ergeben.

Diese Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren

  • Welche politischen Ziele verfolgen die Beschlüsse?
  • Warum gibt es so unterschiedliche Perspektiven auf Sexarbeit innerhalb der Linken?
  • Wie können wir eine solidarische Debatte führen, in der unterschiedliche Erfahrungen und Positionen Platz haben?
  • Wie kann die Partei die beschlossenen Positionen praktisch umsetzen?
  • Welche nächsten Schritte braucht es für eine linke Sexarbeitspolitik?

Nicht nur was, sondern auch wie

Dabei geht es nicht nur um die Frage, was wir politisch fordern, sondern auch darum, wie wir miteinander über ein komplexes und oft emotionalisiertes Thema sprechen können. Der Workshop bietet Raum für Austausch, Fragen und gemeinsame politische Arbeit – mit dem Ziel, die Debatte weiterzuführen und Wege zu finden, wie Solidarität, Selbstbestimmung und der Schutz vor Ausbeutung zusammen gedacht werden können.

Format: vor Ort, online oder hybrid

Zielgruppe: Ortsgruppen, Landesverbände, Gliederungen und Veranstaltungen

Termin: nach Absprache

Der Workshop bei euch

Ihr möchtet den Workshop bei euch vor Ort, online oder als hybride Veranstaltung anbieten? Sprecht uns gerne an. Wir finden gemeinsam einen passenden Termin und ein Format, das zu eurer Gruppe, eurem Verband oder eurer Veranstaltung passt. Wir freuen uns auf einen offenen Austausch mit euch.

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